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Presseinfo
vom 11.
Februar 2009
Weisbrich und Lutz
Lienenkämper: CDU räumt mit den Illusionen rot-grüner
Energiepolitik auf
"Kernenergie ist
als Brückentechnologie für den Klimaschutz
unentbehrlich, auch wenn in NRW kein Strom aus
Kernenergie erzeugt wird und keine neuen Standorte für
Atomkraftwerke geplant sind." Das betonte der
stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion,
Christian Weisbrich, heute im Düsseldorfer Landtag.
Angesichts explodierender Stromkosten, angesichts der
drohenden Schließung energieintensiver Unternehmen in
NRW und angesichts der Verlagerung von deutschen
Arbeitsplätzen ins Ausland sei es höchste Zeit, mit
den Illusionen rot-grüner Energiepolitik aufzuräumen,
so der Energieexperte weiter. "Jetzt zeigt sich:
Unsere Forderung nach einem ausgewogenen Energiemix und
nach Energieforschung ohne Denkverbote und ideologische
Scheuklappen war von Anfang an richtig, wenn Energie
sicher, sauber und bezahlbar sein soll."
Durch die Verlängerung
der Nutzung der Kernenergie könnten in Deutschland ab
2020 jährlich bis zu 150 Millionen Tonnen CO2vermieden
und in der Stromerzeugung bis zu sieben Milliarden Euro
Kosten eingespart werden. Weisbrich: "Das ist ein
Umwelt- und Konjunkturprogramm erster Güte. Dem kann
sich kein vernünftiger Mensch verweigern!"
"Die CDU-Fraktion
sagt unmissverständlich Ja zum Klimaschutz",
ergänzte Fraktionskollege Lutz Lienenkämper,
wirtschaftspolitischer Sprecher der Christdemokraten im
NRW-Landtag. "Damit unsere Energieversorgung jedoch
nicht von Energiebezügen aus politischen Krisenregionen
abhängig wird, brauchen wir die Verlängerung der
Laufzeiten vorhandener Kernkraftwerke, um Zeit zu
gewinnen für die Einführung CO2-armer Kohlekraftwerke
und erneuerbarer Energien, die ohne Subventionen
bezahlbar sind", so der Wirtschaftsexperte. Dabei
bleibe die Sicherheit und die zügige Lösung des
Entsorgungsproblems selbstverständlich oberstes Gebot.
Weisbrich
abschließend: "SPD-Bundesumweltminister Gabriel
hingegen lässt keine Möglichkeit aus, um gegen
Kernenergie zu hetzen und Ängste mit dem Argument zu
schüren, es gebe kein Endlager. Gleichzeitig sabotiert
er seit Jahr und Tag die Einrichtung eines sicheren
Endlagers in Gorleben und verschweigt, dass wir ein
solches Endlager auch dann brauchen, wenn unsere
Kernkraftwerke abgeschaltet werden."
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