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Presseinfo
vom 28.10.2005
Christian Weisbrich
und Wilhelm Droste
SPD-Kritik an Wirtschaftsministerin
Thoben ist "bösartig"
Als "bösartig und irreführend "
bezeichnete der Vize-Chef der CDU-Landtagsfraktion, Christian Weisbrich,
SPD-Vorwürfe, Wirtschaftsministerin Christa Thoben wolle die kommunale
Wirtschaftsförderung "platt machen" und den Kammern angliedern.
Schon aus gesetzlichen Gründen sei dies gänzlich ausgeschlossen.
"Deshalb werden wir es der SPD nicht länger durchgehen lassen",
ergänzte Dr. Wilhelm Droste, wirtschaftspolitischer Sprecher der
CDU-Landtagsfraktion, "dass diese Partei aus Frust über die
verlorene Landtagswahl die Kommunen wider besseres Wissen
verunsichert".
Richtig sei, so die beiden Unionspolitiker,
dass die Wirtschaftsministerin aus Sorge um die Qualität der bis heute
unkoordinierten Gründungsberatung so genannte "Gründungsagenturen"
nach bewährtem bayrischem Vorbild vorgeschlagen habe. Im Interesse der
von Bürokratie überforderten Gründer in NRW hätten die Kammern die
Einrichtung von "Pilotagenturen" in ihren Institutionen
angeboten. Sie sollten als einheitliche Anlaufstelle für eine qualitativ
hochwertige, zertifizierte Gründungsberatung dienen, bei der zugleich
auch die Gründungsformalitäten erledigt werden könnten.
Die Anforderungen und Standards für solche
Gründungsagenturen würden zur Zeit von einer Expertengruppe definiert.
Jeder, der diese anspruchvollen Kriterien erfülle, könne an der Gründungsberatung
mitwirken. Dies gelte selbstverständlich auch für Kommunen oder deren
Wirtschaftsförderungsgesellschaften. Zwar setze die Landesregierung bei
der Erfüllung der Aufgaben der Gründungsagenturen auf eine konstruktive
Zusammenarbeit in den Regionen, das "Wie" müsse aber in den
Regionen selbst an Hand der jeweiligen Gegebenheiten entschieden werden.
Entscheidend sei der maximale Nutzen für die Gründer!
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