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Presseinfo
vom 09.12.2005
Christian Weisbrich und
Wilhelm Droste
Schneechaos: Wir
müssen uns Gedanken über eine Änderung des Haftungsrechtes machen
"Wir müssen uns Gedanken über eine
Änderung des Haftungsrechtes machen." Diesen Vorschlag machten heute
der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Christian
Weisbrich, und der wirtschaftspolitische Sprecher der der Christdemokraten
im Düsseldorfer Landtag, Wilhelm Droste, auf der Sondesitzung des
Landtags-Wirtschaftsausschusses zum Schneechaos im Münsterland. Während
der SPD mal wieder nur der "phantasielose" Ruf nach mehr Staat
einfalle, verweisen die beiden CDU-Landtagsabgeordneten auf das Beispiel
Skandinavien. "Dort haftet der Netzbetreiber rigoros bei
Störungen." Gleichwohl müsse man sich auch Gedanken darüber
machen, wie und von wem die Netzsicherheit kontrolliert werde. Hier müsse
geprüft werden, ob das Energiewirtschaftsgesetz und die darin vorgesehene
Energieagentur Möglichkeiten der Überprüfung der Netze biete.
Die beiden Christdemokraten betonten, dass
der Zeitpunkt der Sondersitzung gut gewählt worden sei. "Denn erst
jetzt gibt es ja erste Ergebnisse und Fehleranalysen, über die man
berichten kann." Auch würdigten Weisbrich und Droste, dass
Wirtschaftsministerin Christa Thoben auf einen umfangreichen Fragenkatalog
der Opposition, der zum Teil noch Vorgänge aus der Zeit der alten
rot-grünen Landesregierung mit Axel Horstmann (SPD) an der Spitze des
Wirtschaftsministeriums betraf, umfassend und gründlich Auskunft gab. An
das Unternehmen RWE appellierten der stellvertretende CDU-Vorsitzende und
der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, sich über
eine großzügige Kulanzregelung zu verständigen und die Mittel für den
bereits aufgelegten Härtefond aufzustocken.
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