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Presseinfo
vom 06.01.2006
Christian Weisbrich
und Wilhelm Droste
NRW braucht einen breit aufgelegten
Energiemix
"Erschreckendes
Scheuklappendenken" attestieren der stellvertretende Vorsitzende der
CDU-Landtagsfraktion, Christian Weisbrich, und der wirtschaftspolitische
Sprecher der Christdemokraten im nordrhein-westfälischen Landtag, Wilhelm
Droste, dem energiepolitischen Sprechers der Grünen, Reiner Priggen.
Weisbrich und Droste: "Der Streit um die russischen Erdgaslieferungen
nach Europa Anfang dieser Woche sollte eigentlich jedem die Augen
geöffnet haben, wie wichtig ein breit aufgestellter Energiemix ist."
Vor diesem Hintergrund sei es die Pflicht von Wirtschaftsministerin Thoben,
Perspektiven zu entwickeln, wie die in Nordrhein-Westfalen vorhandene
Technik und das Know-How im energiepolitischen Bereich zur Erhöhung der
Versorgungssicherheit genutzt werden könne. Dabei seien Denkverbote
ebenso wenig hilfreich wie polemische Unterstellungen und falsche
Behauptungen.
Denn Ministerin Thoben habe keinesfalls
einen neuen Reaktorstandort in NRW vorgeschlagen. Vielmehr habe sie ihre
Entschlossenheit deutlich gemacht, dass spezielle energietechnische
Know-How in unserem Lande nicht verkümmern zu lassen. Weisbrich und
Droste: "Die massive Steigerung der Energiekosten resultiert
ausschließlich aus der mangelnden Kohärenz energiepolitischer
Entscheidungen aus der Vergangenheit. Mit ideologischer
Scheuklappenpolitik muss daher endlich Schluss sein. Solange eine
Wasserstofferzeugung mit Hilfe erneuerbarer Energien großtechnisch noch
nicht darstellbar ist, muss geprüft werden, mit welchen anderen
vorhandenen bewährten Technologien Wasserstoff als Grundlage für die
Brennstoffzellentechnik preisgünstig und in großen Mengen bereits jetzt
erzeugt werden kann."
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