Christian Weisbrich - Ihr Landtagsabgeordneter für den Kreis Viersen
 
Presseinfo vom 18.01.2006

Christian Weisbrich 
Standortverträgliche Energiepolitik braucht einen langen Atem und verträgt keine ideologischen Denkverkürzungen

Eine Beendigung der ideologischen Denkverkürzungen bei der Energiepolitik forderte Christian Weisbrich, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion: "Politiker, Energieunternehmen und Bürger misstrauen sich gegenseitig immer mehr und blockieren auf diese Weise jede vernünftige Lösung unserer Energieprobleme. Wenn wir als Industrienation im globalen Wettbewerb bestehen wollen, dann müssen wir diese Vertrauenskrise schnellst möglich überwinden." Deswegen sei eine umfangreiche Forschung notwendig, um die Abhängigkeiten von fossilen Brennstoffen und internationalen Energielieferanten zu verringern.

Eine dieser neuen Technologien sei im Forschungszentrum Jülich entwickelt worden - der Kugelbett- oder Kugelhaufenreaktor. Dieser könne sowohl zur Stromerzeugung eingesetzt werden als auch zur Lieferung von Fernwärme, Prozesswärme, Gewinnung von Erdöl aus Ölsanden und Ölschiefer oder aber zur Herstellung von Wasserstoff aus Wasser. Weisbrich: "Dabei könnten die Produktionskosten für Wasserstoff bei großtechnischer Nutzung um 25 Prozent unter dem heutigen Abgabepreis für Benzin liegen. Wir kämen damit dem Traum einer energiehungrigen Nation, dem teilweisen Ausstieg aus dem Erdöl, ein ganzes Stück näher."

In diesem Sinne unterstützt die CDU-Landtagsfraktion die von der Landesregierung geforderte ideologiefreie Erforschung des Potentials jeglicher Energiegewinnungsprozesse. "Es muss endlich Schluss sein mit ideologisch bestimmten Denkverboten, mit überheblicher Arroganz und mit dem Anspruch, dass nur eine Partei den allein selig machenden Weg zu einer sicheren Energieversorgung kennt", erklärte Weisbrich.

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