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Presseinfo
vom 13.02.2006
Christian Weisbrich
und Volkmar Klein
Frau Löhrmann, Ihre Suppe ist ungenießbar
"Der von der Landesregierung
vorgelegte Haushaltsplanentwurf ist mutig, ehrlich und transparent. Die
jetzt mit dem Haushaltsplanentwurf von der Landesregierung vorgeschlagenen
Kürzungen betreffen alle. Das ist gerecht", sagte Volkmar Klein,
haushalts- und finanzpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion.
"Dass die Grünen jetzt dieses Sparprogramm angreifen, ist unredlich.
Wir müssen die Suppe auslöffeln, die Rot-Grün uns eingebrockt hat. Mit
rund 6.300 Euro Pro-Kopf-Schulden für jede Bürgerin und jeden Bürger in
Nordrhein-Westfalen ist diese Suppe ungenießbar."
"Wenn die Grünen ehrlich zu sich
selbst wären, dann müssten sie zugeben, dass die alte Landesregierung
die Kreditverfassungsgrenze nur deshalb und auch nur auf dem Papier
einhalten konnte, weil man ausgiebige Zahlenkosmetik betrieben hat",
erklärte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christian Weisbrich.
Ergänzend fügte Klein hinzu: "Den von den Grünen angekündigten
Konsolidierungsvorschlägen sehen wir daher mit Interesse entgegen. 1995
hatte Rot-Grün im Koalitionsvertrag noch eine Haushaltskonsolidierung
angekündigt, im Jahr 2000 war davon schon nichts mehr zu lesen und Ende
2005 standen letztlich 112 Milliarden Euro rot-grüne Schulden zu
Buche."
Mit einer ehrlichen und vorsichtigen
Kalkulation auf der Einnahmenseite und mutigen Sparanstrengungen auf der
Ausgabenseite wird die Regierung Rüttgers die Nettoneuverschuldung
schrittweise zurückführen. Weisbrich und Klein: "Wir wollen wieder
Freiräume schaffen, um in Bildung und Innovation investieren zu können.
Wir machen mit der rot-grünen Schuldenpolitik Schluss, damit sich auch
unsere Kinder und Kindeskinder eine stabile Krankenversorgung, sichere
öffentliche Räume und intensiv betreuende Schulen leisten können."
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