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Presseinfo
vom 02.03.2006
Christian Weisbrich und Wilhelm
Droste
Steinkohle: SPD verschließt die Augen vor der
Realität
"Die SPD verschließt einmal mehr
die Augen vor der Realität. Und die ist: Die deutsche Steinkohle ist
nicht wettbewerbsfähig. Das unterscheidet die Steinkohle von den anderen
regionalen Energieträgern wie Braunkohle und regenerativen
Energien." Das stellen der stellvertretende Vorsitzende der
CDU-Landtagsfraktion, Christian Weisbrich, und der wirtschaftspolitische
Sprecher der CDU im Düsseldorfer Landtag, Wilhelm Droste, fest. Weisbrich
und Droste: "Wie eigentlich wollen Dieckmann und Horstmann den
Arbeitern im Bochumer Opel-Werk erklären, dass der Arbeitsplatz des
Steinkohle-Kumpels millionenschwer unterstützt wird, ihr Arbeitsplatz
aber nicht?" Subventionen seien zur Abfederung eines Strukturbruches
nötig, "aber sie dürfen nicht auf Dauer angelegt sein".
Deshalb sei der von der neuen schwarz-gelben Landesregierung angekündigte
Ausstieg aus der Steinkohle-Subvention richtig. "Dabei gilt: Die
vorhandenen Vereinbarungen werden eingehalten und es wird sozial
verträglich abgehen."
Schlicht falsch sei die Aussage, die
Verlängerung der Laufzeiten für Kernkraftwerke schade den Interessen der
nordrhein-westfälischen Energiewirtschaft. Weisbrich und Droste:
"Die jüngste Aufstockung des Kraftwerksprogramms von drei auf knapp
acht Milliarden Euro straft hier Dieckmann und Horstmann Lügen. Das
zeigt, dass die Energiepolitik der SPD noch nicht im 21. Jahrhundert
angekommen ist."
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