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Presseinfo
vom 13.03.2006
Christian Weisbrich
und Wilhelm Droste
Deutsche Steinkohle muss
Verweigerungshaltung aufgeben
"Die Deutsche Steinkohle muss endlich
ihre Verweigerungshaltung aufgeben und zuverlässiges Datenmaterial
herausrücken." Das fordern der stellvertretende Vorsitzende der
CDU-Landtagsfraktion, Christian Weisbrich, und der wirtschaftspolitische
Sprecher der Christdemokraten im Düsseldorfer Landtag, Wilhelm Droste.
Aus diesem Grunde habe die Regierungskoalition aus CDU und FDP für die
Parlamentsberatungen im Düsseldorfer Landtag in dieser Woche einen
Eilantrag formuliert, in dem die Landesregierung aufgefordert wird,
"von der Deutschen Steinkohle AG (DSK) detaillierte Angaben über die
Kosten unterschiedlicher Szenarien für den sozialverträglichen Auslauf
des subventionierten Bergbaus einzufordern". Die beiden
CDU-Wirtschaftsexperten verweisen darauf, dass der Vorstandsvorsitzende
der DSK, Bernd Tönjes, in der Wirtschaftsausschusssitzung in der
vergangenen Woche trotz mehrfachen Nachfragens entsprechende Auskünfte
verweigert habe. Weisbrich und Droste: "Wenn man bedenkt, dass das
Unternehmen im wesentlichen von Subventionen lebt, also von Geld, dass die
Steuerzahlerinnen und Steuerzahler aufbringen, dann ist dieses Verhalten
unanständig." Darüber hinaus handele das Unternehmen auch
unverantwortlich den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber.
Weisbrich und Droste: "Es wird höchste Zeit, dass sich die Deutsche
Steinkohle ihrer Verantwortung stellt und endlich belastbare Zahlen
herausrückt."
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