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Presseinfo
vom 16.03.2006
Christian Weisbrich und
Wilhelm Droste
Deutsche Steinkohle
muss endlich belastbare Zahlen liefern
Die CDU-Landtagsfraktion hat heute die
Deutsche Steinkohle AG heftig kritisiert. "Über Jahrzehnte haben das
Land NRW und der Bund das Unternehmen mit milliardenschweren Subventionen
unterstützt. Es kann nicht sein, dass die DSK nun Transparenz verweigert
und nicht dazu bereit ist, den Steuerzahlern Auskunft über den Verbleib
der Mittel zu geben." Mit diesen Worten begründete der
stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Christian Weisbrich,
den von CDU und FDP in den Landtag eingebrachten Antrag. Von jedem
kleineren und mittleren Unternehmen, das staatliche Förderung erhalte,
werde ein Höchstmaß an Transparenz und Offenlegung verlangt. "Der
größte Subventionsempfänger dieses Landes jedoch mauert und versucht
bereits seit Jahren, die Politik am Nasenring herumzuführen."
"Wenn die Deutsche Steinkohle nicht
selbst Transparenz schafft, muss ein unabhängiges Gutachten Klarheit
bringen", forderte Wilhelm Droste, wirtschaftspolitischer Sprecher
der Fraktion. Andernfalls werde die CDU dem geplanten Börsengang der RAG
nicht zustimmen. "Um den Ausstieg aus dem subventionierten
Steinkohlenbergbau sozialverträglich zu gestalten, ist die
Landesregierung auf belastbare Zahlen der Ruhrkohle AG angewiesen. Ein
sozialverträglicher Ausstieg kann aber nur im Miteinander erfolgen. Dass
sind wir nicht nur dem Steuerzahler schuldig, sondern auch den
verunsicherten Arbeitnehmern im Steinkohlenbergbau", betonte Droste.
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