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Presseinfo
vom 24.04.2006
Christian Weisbrich
Das ist blamabel, Frau Walsken!
"Die von Frau Walsken zur
Gegenfinanzierung ihrer Umschichtungen angekündigten Deckungsvorschläge
beweisen, dass noch immer das Prinzip Hoffnung die SPD-Finanzpolitik
regiert. Die SPD ist einfach immer noch nicht in der Realität
angekommen", erklärte der stellvertretende Vorsitzende der
CDU-Landtagsfraktion, Christian Weisbrich. Schon zu Regierungszeiten habe
die SPD - allen veränderten Rahmenbedingungen zum Trotz - mit utopischen
Steuereinnahmen gerechnet. Weisbrich: "Das Ergebnis: 2001 bis 2005
fehlten der Partei der ´Steuerverschätzer´ fast 10 Milliarden Euro in
der Kasse. Hinzu kam eine Vielzahl weiterer unrealistischer
Einnahmepositionen." So wurde mit 100 Millionen Euro Einnahmen aus
dem LEG Verkauf, 50 Millionen Euro aus der Auflösung der Schulfonds, 230
Millionen Darlehensrückflüsse aus dem BLB und 150 Millionen Einnahmen
aus der Abtretung von Forderungen gerechnet. "Für diese
Fehleinschätzungen hafteten letztlich die Bürger über neue
Schulden", kritisierte der CDU-Finanzexperte.
Die SPD leiste sich mit den vorgestellten
Positionen einen finanzpolitischen Offenbarungseid. Weisbrich: "Die
verheerende Praxis der vergangenen Jahre, die NRW in die Schuldenfalle
getrieben hat, soll einfach fortgesetzt werden. Das ist blamabel, Frau
Walsken." Dagegen kalkuliere die Koalition der Erneuerung seriös und
gehe von vorsichtigen Schätzungen aus. "Um eines klarzustellen:
Sollten die Steuereinnahmen sich aufgrund der neuen Politik in Berlin und
Düsseldorf besser entwickeln als bisher vorherzusehen, werden wir diese
Mehreinnahmen konsequent zur Senkung der Nettoneuverschuldung
einsetzen."
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