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Presseinfo
vom 18.05.2006
Christian Weisbrich und
Wilhelm Droste
RAG: Der Steuerzahler
darf nicht auf der Mitgift sitzen bleiben
"Wer bezahlt die Mitgift der hübsch
herausgeputzten Braut RAG?" Das fragen der stellvertretende
Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Christian Weisbrich, und
der wirtschaftspolitische Sprecher der Christdemokraten im Düsseldorfer
Landtag, Wilhelm Droste, nach der heutigen Bilanzpressekonferenz der RAG
in Essen. Weisbrich und Droste verweisen darauf, dass die so genannten
"Ewigkeitskosten" bei dem auf der Bilanz-PK vorgestellten
Stiftungsmodell möglicherweise nicht gedeckt seien. Und was, so fragen
die beiden CDU-Wirtschaftsexperten weiter, solle eigentlich einen Investor
daran hindern, das Gesamtpaket "Weißer Bereich" später zu
kaufen, um das Unternehmen anschließend zu zerschlagen und die einzelnen
Sparten Gewinn bringend zu verkaufen? Weisbrich und Droste: "Damit
könnten Milliardenbeträge verloren gehen, die man besser zur Deckung der
Ewigkeitskosten oder für Infrastrukturmaßnahmen nutzen könnte. Das
Interesse der Steuerzahler hat für die CDU -Landtagsfraktion oberste
Priorität. Deshalb muss seriös geprüft werden, ob der Börsengang
tatsächlich der einzige und beste Weg zur Auflösung des
Haftungsverbundes ist."
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