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Presseinfo
vom 12.09.2006
Christian Weisbrich
Kerngeschäft von
Stadtwerken und kommunalen Unternehmen bleibt
unangetastet
Als "maßlos
übertrieben" bewertet der stellvertretende
Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Christian
Weisbrich, die Kritik an der geplanten Änderung der
wirtschaftlichen Betätigung von Stadtwerken oder
kommunalen Unternehmen. Weisbrich weist darauf hin, dass
die kommunalen Unternehmen im Bereich der
Daseinsvorsorge, also bei Strom, Wasser oder Gas,
unangetastet blieben. "Dieses Kerngeschäft bleibt
unberührt", betont der christdemokratische
Wirtschaftsexperte. Er erinnert auch daran, dass für
die bisherigen Aktivitäten der Unternehmen eine
Bestandsgarantie vorgesehen sei.
Veränderungen bei der
wirtschaftlichen Betätigung von Stadtwerken und
kommunalen Unternehmen müsse es aber auf den Gebieten
geben, die nicht zur Daseinsvorsorge gehörten und auf
denen man in öffentliche Konkurrenz zu
Privatunternehmen trete. "Das ist zum Beispiel dort
der Fall, wo kommunale Autowerkstätten, Druckereien
oder Gartenbaubetriebe auch Aufträge von Dritten und
Privatpersonen ausführen." Wer darüber hinaus
heute über Wettbewerbsnachteile für kommunale
Unternehmen klage, der habe den Sinn für die
Realitäten verloren. Weisbrich: "Denn tatsächlich
ist es so, dass die kommunalen Unternehmen im Wettbewerb
gegenüber Mittelständlern zahlreiche Vorteil
genießen. Davon werden sie sich außerhalb ihres
Kerngeschäftes verabschieden müssen."
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