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Presseinfo
vom 13.12.2006
CDU-Landtagsabgeordnete
im Kindergarten Simsalabim in Niederkrüchten-Elmpt

Kindergartenleiterin Ute Brauckhage, Andrea
Milz MdL (Ausschussvorsitzende),
Kreistagsabgeordnete Nicole Scholz,
Gemeinderatsmitglied Marion Schouren, Christian
Weisbrich MdL, Dr. Stefan Berger MdL (v.l.) |
Die
Leiterin des Kindergartens Simsalabim hat bei
einem Gespräch am 13.12.2006 den Abgeordneten aus
dem Landtag, dem Kreistag und dem Gemeinderat ihre
Sorgen vorgetragen. Es ging um die
GTK-Novellierung für Tagesstätten.
Bei einem
Rundgang durch die Gruppenräume konnten sich die
Abgeordneten von der sehr gut geführten
Einrichtung überzeugen. Im anschließenden
Gespräch wurden die Bedenken der
Kindergartenleitung und der Eltern
zerstreut.
Andrea Milz, die
Vorsitzende des Ausschusses ist, der sich mit der
Novellierung des Kindergartengesetzes befasst,
machte in ihren Ausführungen klar, dass der
Kindergarten Simsalabim keine Beeinträchtigung zu
erwarten habe. Sie übergab Frau Brauckhage ein
Papier mit Informationen aus dem Ministerium.
Dieses ist nachfolgend zu lesen. |
Minister Armin
Laschet: Förderung behinderter Kinder wird erstmals
gesetzlich verankert - Neues Kindergartengesetz sichert
integrative Kindergärten
Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und
Integration teilt mit:
Der Reformprozess für ein neues Kindergartengesetz in
Nordrhein-Westfalen läuft nach Plan. In einem mit den
Verbänden vereinbarten externen Moderationsverfahren
handeln zurzeit Landesregierung, Träger, Kommunen und
Kirchen eine für alle Beteiligten tragfähige Lösung
aus. Es geht dabei um die künftige Finanzierung der
Arbeit in den Kindertageseinrichtungen, sowie um eine
deutliche Verbesserung der früh-kindlichen Bildung und
Betreuung. Ein erstes Ergebnis liegt vor: "Die
wichtige Aufgabe der gemeinsamen Erziehung und Betreuung
von Kindern mit und ohne Behinderung in integrativen
Gruppen ist gesichert", erklärte heute (28.
November 2006) Kinder- und Jugendminister Armin Laschet
in Düsseldorf. "Auch mit einem neuen
Kindergartengesetz wird diese wichtige, pädagogische
Arbeit finanziell und qualitativ in gleichem Maße wie
bisher durch das Land gefördert. Sie wird erstmals als
Bildungsaufgabe im Gesetz verankert."
Mit dem externen Moderationsverfahren wurde die Firma
Kienbaum Management Consultants GmbH beauftragt.
"In Dr. Konrad Deufel, dem langjährigen
Oberstadtdirektor von Hildesheim und früheren
Vorsitzenden des Deutschen Vereins für Öffentliche und
Private Fürsorge in Berlin, bringt die Firma Kienbaum
einen Experten mit, der die Träger kennt und eine
überzeugende Fachlichkeit besitzt", so Minister
Laschet.
Im Rahmen des Moderationsprozesses sollen neben einer
Erhebung und Verständigung über die tatsächliche
'Finanzierungssituation in den Tageseinrichtungen auf
der Grundlage erhobener Einrichtungsdaten, Lösungen
entwickelt und neue Formen flexiblen und
unbürokratischen Handelns realisiert werden.
Das externe Moderationsverfahren soll Ende des Jahres
abgeschlossen werden. Danach wird sich das
Landeskabinett mit den Eckpunkten des künftigen
Gesetzes zur Bildung, Erziehung und Betreuung von
Kindern befassen. In Kraft treten soll das neue Gesetz
im Jahr 2008.
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