Christian Weisbrich - Ihr Landtagsabgeordneter für den Kreis Viersen
 
Presseinfo vom 27.12.2006

Christian Weisbrich
Kraft spielt mit falschen Zahlen

"Wenn Frau Kraft behauptet, der Weltmarktanteil der nordrhein-westfälischen Bergbautechnologie liege bei 80 Prozent, dann sagt sie die Unwahrheit." Mit diesen Worten reagierte der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Christian Weisbrich, auf ein in der heutigen Ausgabe des ´Tagesspiegel´ abgedrucktes Interview mit der Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion. Selbst die IG-Metall gehe bei ihren Berechnungen von einem Anteil der heimischen Technologie am Weltmarkt von etwa 30 Prozent aus. Weisbrich: "Frau Kraft spielt mit falschen Zahlen. Die SPD versucht mit allen Mitteln, eine rückwärtsgewandte Politik zu verteidigen. Hierbei schrecken die Genossen augenscheinlich auch vor unwahren Behauptungen nicht zurück."

Als ebenso falsch bezeichnete der CDU-Wirtschaftsexperte die Behauptung von Frau Kraft, ein Steinkohlesockel sei notwendig, um die Arbeitsplätze in der Bergbautechnologie zu erhalten. Weisbrich: "Die RAG hat ihre Technologie-Tochter gerade mit hohen Gewinnen an einen amerikanischen Anlagenbauer verkauft. Das beweist, dass dieser Bereich hoch profitabel ist und keine staatliche Förderung benötigt. Wir brauchen keinen subventionierten Steinkohlesockel in Nordrhein-Westfalen. Ein Steinkohlesockel schützt keine Arbeitsplätze, wie Frau Kraft es behauptet. Im Gegenteil: Er hindert die RAG an ihrem Börsengang und gefährdet damit die Perspektiven der Beschäftigten."

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