Christian Weisbrich - Ihr Landtagsabgeordneter für den Kreis Viersen
 
Presseinfo vom 14.03.2007

Christian Weisbrich
PEM: Sozialverträglicher Stellenabbau in der Landesverwaltung

Tragfähige öffentliche Finanzen sind notwendige Vorbedingung für Stabilität und Wachstum. Die Koalition der Erneuerung hat deswegen die Trendwende in der nordrhein-westfälischen Finanzpolitik vollzogen. "Ausruhen auf unseren Erfolgen werden wir uns nicht. Wir müssen im Interesse nachfolgender Generationen das strukturelle Defizit des Haushalts weiter zurückführen. Das erfordert auch einen beschleunigten Stellenabbau in der Landesverwaltung", erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christian Weisbrich zu den heute von Finanzminister Dr. Helmut Linssen vorgestellten Eckpunkten für die Einrichtung eines Personaleinsatzmanagements (PEM).

Der Finanzexperte begrüßte das heute vorgestellte Konzept der Landesregierung. Weisbrich: "Die Beschäftigten erhalten neue Perspektiven und geraten nicht auf Abstellgleise." Die Landesregierung beweise, dass man mit kreativen Lösungen die Personalfluktuation und den unumgänglichen Stellenabbau beschleunigen und gleichzeitig die Interessen der Beschäftigten angemessen berücksichtigen kann, so Weisbrich weiter.

Bereits andere Bundesländer wie Berlin, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen haben Erfahrungen mit ähnlichen Modellen gesammelt. Weisbrich: "Warum sollten wir nicht offen sein für die Konzepte anderer Länder? Denkverbote und ideologische Grenzen helfen schließlich nicht weiter." Deshalb hatte sich der Arbeitskreis Haushalt und Finanzen der CDU-Landtagsfraktion bereits im vorigen Jahr im direkten Gespräch mit dem hessischen Finanzminister, Karl-Heinz Weimar, über das hessische Modell informiert. Der Finanzexperte kündigte eine Fortsetzung dieses Dialogs mit anderen Bundesländern an. "Wir werden uns Ende April vor Ort ein Bild über die Arbeit des Zentralen Personalüberhangmanagements (ZeP) der Regierung Wowereit in Berlin machen. Unsere Eindrücke werden wir dann in das parlamentarische Beratungsverfahren mit einfließen lassen", so Weisbrich.

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