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Presseinfo
vom 03.05.2007
Marie-Luise Fasse
und Christian Weisbrich
Landesregierung
unternimmt zahlreiche Maßnahmen für den Klimaschutz
Auf europäischer Ebene
sind ehrgeizige Ziele für den Klimaschutz formuliert
worden. "Zum ersten Mal wird es wirklich ernst bei
der Umsetzung der Klimaschutzziele - eine
Herausforderung, die die Landesregierung in
Nordrhein-Westfalen engagiert annimmt. So hat das
Landeskabinett bereits im Februar Konzepte zur
Energieeffizienz, zu erneuerbaren Energien und zur
Energieforschung. Wir müssen die gesamtwirtschaftliche
Energieproduktivität deutlich erhöhen Deshalb
unterstützt die Landesregierung den Bau von Kraftwerken
als strategische Investition in das Industrieland
Nordrhein-Westfalen. Dabei sind neue und saubere
Technologien das Ziel. Der Wirkungsgrad der Kraftwerke
muss und kann noch weiter wachsen. Würden weltweit alle
über zwanzig Jahre alten fossilen Kraftwerke mit
moderner Technik aus Nordrhein-Westfalen ausgerüstet,
könnten jährlich ca. 1,4 Milliarden Tonnen CO2 -
immerhin 5 Prozent der globalen CO2-Emissionen -
eingespart werden", sagte die stellvertretende
Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, Marie-Luise
Fasse. Es gelte, die Forschung und Entwicklung offensiv
voranzubringen, Produktionsprozesse auf den Prüfstand
zu stellen, neue Produkte und Dienstleistungen zu
entwickeln sowie innovative Verkehrskonzepte zu
erarbeiten. Fasse: "Die Landesregierung hat längst
begonnen, sich dem Klimawandel zu stellen und vielerlei
Maßnahmen auf den verschiedensten Ebenen eingeleitet,
die teilweise sogar über EU-Vorgaben hinausgehen."
"Wir sind für
Klimaschutz und wir sind für die Erhaltung unserer
Lebensgrundlagen. In diesem Bemühen lassen wir uns von
niemandem übertreffen." Das betonte Christian
Weisbrich, stellvertretender Vorsitzender der
CDU-Landtagsfraktion. Das Wirtschaftsministerium setze
sich mit der Kampagne "Mein Haus spart" massiv
für die energetische Sanierung von Wohngebäuden ein
und es wurden im vergangenen Jahr fast 1 Milliarde Euro
an KfW-Krediten für die ökologische Sanierung von rund
62.000 Wohnungen abgerufen, mehr als dreimal so viel wie
2005. Der CDU- Landtagsabgeordnete: "Die neue
Energie-Agentur NRW entwickelt umfassende Beratungs- und
Optimierungsprogramme für die Wirtschaft um die
Energieeffizienz in Unternehmen zu steigern, weil mit
35% des Brennstoffverbrauchs und 39% des Stromverbrauchs
ein viel zu hoher Energieanteil auf den produzierenden
Sektor entfällt. Zudem setzen wir verstärkt auf den
Ausbau der Kraftwärmekoppelung und bemühen uns
intensiv, der Geothermie in NRW zum Durchbruch zu
verhelfen, so dass wir einen Boom bei Biogasanlagen
erleben."
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