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Presseinfo
vom 14.06.2007
Marie-Luise Fasse und
Christian Weisbrich
Braunkohle ist im
Energiemix unverzichtbar
"Mit dem von der
Landesregierung vorgelegten Umweltbericht wird die
Öffentlichkeit erstmals umfangreich über die Situation
der Umwelt in Nordrhein-Westfalen informiert. Wenn die
SPD-Fraktion im Zusammenhang mit dem vorgelegten
Umweltbericht der Landesregierung mangelnde Perspektiven
und Strategien im Kampf gegen den Klimawandel vorwirft,
so kann dies bei sorgfältigem Studium des Berichts und
beim Studium der Umweltakzente NRW wohl kaum aufrecht
erhalten werden. Bei der Betrachtung der globalen
Dimension des Klimawandels sind internationale
Anstrengungen notwendig, die nicht allein von
Nordrhein-Westfalen bewältigt werden können",
erklärt die stellvertretende Vorsitzende der
CDU-Landtagsfraktion, Marie-Luise Fasse, bei der
heutigen Aktuellen Stunde im Landtag.
"Im aktuellen
Energiemix ist die Braunkohle - der einzige
subventionsfreie heimische Energieträger -
unverzichtbar. Im Hinblick auf Versorgungssicherheit,
Preisgestaltung und Wertschöpfung am Standort NRW ist
Braunkohle solange notwendig, bis wir zu ihrem Ersatz
über andere, gleich preisgünstige heimische
Energieträger verfügen. Worin wir mit allen Fraktionen
übereinstimmen, ist die Überlegung, dass es sinnvoll
wäre und bis 2020 auch möglich sein müsste, 11
Prozent des heutigen Stromverbrauchs einzusparen.
Deshalb ist eine nachhaltige Effizienzsteigerung auch
die erklärte Politik dieser Landesregierung",
reagiert der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende,
Christian Weisbrich, zu den Forderungen der Fraktion der
Grünen. "Ein massiver Anstieg der
Kraft-Wärme-Kopplung durch GuD-Kraftwerke würde eine
zunehmende Abhängigkeit von Gas bedeuten. Eine solche
Abhängigkeit von politisch instabilen Regionen kann
nicht unser Ziel sein."
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