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Presseinfo
vom 20.06.2007
Christian Weisbrich
und Lutz Lienenkämper
Tagung der
wirtschaftspolitischen Sprecher der Union in Berlin:
Nachbesserungen bei Unternehmenssteuerreform notwendig
Auf der Tagung der
wirtschaftspolitischen Sprecher von CDU/CSU am 18. Juni
in Berlin standen Fragen zur Energiepolitik sowie zur
Unternehmenssteuerreform im Mittelpunkt der Diskussion.
Zur geplanten Unternehmenssteuerreform erklären der
Vorsitzende der Sprecher, Christian Weisbrich, und der
wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion,
Lutz Lienenkämper:
"Zahlreiche
Vergünstigungen können von Personengesellschaften
nicht in Anspruch genommen werden, obwohl gerade diese
für die Finanzierung aufkommen. Personengesellschaften
machen in weiten Teilen den Mittelstand aus, der hier
eindeutig benachteiligt ist. Nachbesserungen sind daher
insbesondere bei dem Investitionsabzugsbetrag, der
Thesaurierungsbegünstigung und der Hinzurechnung der
Gewerbesteuer notwendig." Zu diesem Themenkomplex
wurde einstimmig eine Resolution auf den Weg gebracht,
die Nachbesserungen von den unionsgeführten
Bundesländern im Bundesrat fordert.
Im Hinblick auf die
Einführung der Anreizregulierung wird das Ziel der
Regulierung von Energienetzen einstimmig begrüßt.
Dennoch wurde von den Wirtschaftspolitikern auf die
Bewertungsprobleme bei neu erworbenen Netzen durch die
kommunalen Versorger hingewiesen. Weisbrich und
Lienenkämper dazu: "Bei der konkreten Umsetzung
der Regulierung muss darauf geachtet werden, dass es
nicht zu einer unterschiedlichen Anwendungen in den
einzelnen Bundesländern kommt. Gleichzeitig darf die
Regulierung nicht über das Ziel hinausschießen und die
kommunalen Stadtwerke nicht in unangemessener Weise
belasten. Auch eine angemessene Verzinsung der
tatsächlich geleisteten Netzinvestitionen muss nach wie
vor gewährleistet werden."
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