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Presseinfo
vom 5.07.2007
Christian Weisbrich
Grüne müssen auf
den Pfad der Vernunft zurückkehren
"Die Grünen in
Nordrhein-Westfalen müssen endlich auf den Pfad der
Vernunft zurückkehren. Es hilft niemandem in unserem
Land, wenn die Grünen permanent Kernenergie und Kohle
verurteilen. Wer gleichzeitigen den Ausstieg aus der
Kernenergie und der Kohleverstromung fordert, muss
zuerst erklären, wie 60 Prozent der Stromerzeugung
binnen der nächsten Jahre in Deutschland umwelt- und
verbraucherfreundlich ersetzt werden könnten ohne zig
tausende von Arbeitsplätze zu gefährden",
erklärte der stellvertretende Vorsitzende der
CDU-Landtagsfraktion Christian Weisbrich zu den heutigen
energiepolitischen Forderungen der Grünen.
Die CDU-Fraktion
bekenne sich klar zu den auf dem EU-Gipfel im März
verabschiedeten Klimaschutzzielen. "Die
vereinbarten Klimaschutzziele müssen jedoch zu
vertretbaren Kosten und effizient erreicht werden.
Dafür ist ein breiter Energiemix notwendig, in dem auch
die Kernenergie eine wichtige Rolle spielt. Nur so kann
langfristig die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft
und die Versorgungssicherheit der Bürger gewährleistet
werden", sagte der CDU-Wirtschaftsexperte.
Die Entwicklung einer
langfristigen Energiestrategie dürfe daher einzelne
Energieträger nicht von vornherein ausschließen. Die
Berechnungen zeigten, dass durch Effizienzsteigerungen
und einer Verlängerung der Laufzeiten für
Kernkraftwerke CO2 - Emissionen gespart würden und eine
für den Verbraucher günstige Stromversorgung
ermöglicht würde.
Deswegen sollten die
Grünen ihren Glaubenskrieg gegen Kernenergie und Kohle
beenden. Weisbrich: "Wir brauchen eine
Verlängerung der Laufzeiten für Kernkraftwerke. Nur so
können wir die Klimaschutzziele erreichen und
gleichzeitig Verbraucher und Staat entlasten. Die
Kernenergie muss als preiswerte, grundlastfähige und
vor allem CO2-freie Energiequelle im Energiemix
zumindest eine vorübergehende Alternative
bleiben."
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