Christian Weisbrich - Ihr Landtagsabgeordneter für den Kreis Viersen
 
Presseinfo vom 25.07.2007

Christian Weisbrich 
Wer Klimaschutz ernst nimmt, muss auf einen breiten Energiemix setzen

Als "Haltet-den-Dieb-Geschrei" bezeichnet der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Christian Weisbrich, die Angriffe der SPD-Fraktion auf die Klimapolitik der Landesregierung: "Mit den heutigen Äußerungen versucht die SPD nur von ihren eigenen Versäumnissen in Energie- und Klimafragen abzulenken", erklärt der CDU-Politiker. Während die rot-grüne Landesregierung selbst die notwendigsten Bilanzierungsgrundlagen zur CO²-Problematik verschlafen habe, könnten sich Wirtschaft und Verbraucher schon seit Anfang des Jahres an der "Energieoffensive NRW" beteiligen, mit der die CDU-FDP-Koalition eine umfassende Strategie zum Klimaschutz in NRW verfolge. Einzelne Elemente dieser Strategie seien das "NRW Konzept Erneuerbare Energien", die Energie-Effizienzoffensive "NRW spart Energie", die "Biomassenstrategie NRW" sowie das "Konzept Energieforschung NRW".

"Mit dieser überzeugenden Konzeption wird es der Landesregierung gelingen, den Boden wieder gut zu machen, den Rot-Grün in der Klimavorsorge durch endlose Kohle-Streitereien verloren hat", ist sich Weisbrich sicher.

"Landesregierung und Koalitionsfraktionen unterstützen die klimapolitischen Ziele der Bundesregierung, erwarten bei deren Umsetzung jedoch, dass die regionalen Besonderheiten in NRW berücksichtigt werden. Wer wie wir den Klimaschutz ernst nimmt, gleichzeitig aber Energieversorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit nicht vernachlässigen will, der muss auf einen breiten Energiemix setzen. Dazu gehört auch die Braunkohle, die aus Gründen der Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit auch in Zukunft einen bedeutenden Platz im Energiemix behalten muss."

Die SPD verschweige heute, dass ihre Antwort auf die Herausforderungen des Klimawandels und für die Sicherung der Energieversorgung bis vor wenigen Monaten noch die hochsubventionierte heimische Steinkohle war. "Kaum ein halbes Jahr später will sie von ihrer energiepolitischen Bankrotterklärung allerdings nichts mehr wissen. Wer glaubt, Braunkohle und Kernenergie in der Stromerzeugung jedoch allein durch Windenergie ersetzen zu können, verkennt die Realitäten auf dem Strommarkt."

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