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Presseinfo
vom 24.10.2007
Christian Weisbrich
und Lutz Lienenkämper
Strompreiserhöhungen
sind eine Provokation für Verbraucher
In einer Aktuellen
Stunde befasste sich der Landtag mit der Preispolitik
der Stromkonzerne. "Die angekündigten
Strompreiserhöhungen der Konzerne sind ärgerlich und
in ihrer Begründung kaum nachvollziehbar. Man kann
geradezu von einer Provokation für Verbraucherinnen und
Verbraucher sowie die Politik sprechen", betonte
der stellvertretende Vorsitzende der
CDU-Landtagsfraktion, Christian Weisbrich. Den Vorwurf
der Grünen, die Landesregierung sei für diese
Situation mitverantwortlich, wies der
CDU-Wirtschaftsexperte zurück:
"Wirtschaftsministerin Christa Thoben hat bereits
kurz nach ihrem Amtsantritt für Stromkunden in NRW
erstmals Preistransparenz hergestellt. Sie hat die
Tarife sämtlicher Anbieter in NRW nebst beantragten und
genehmigten Preisanhebungen ins Internet gestellt. Dies
hat Rot-Grün während ihrer Regierungszeit stets
unterlassen."
Die schwarz-gelbe
Landesregierung habe das Dilemma, das heute alle
beklagen, kommen sehen. Weisbrich: "Als einsamer
Rufer in der Wüste haben wir Anfang des Jahres im
Bundesrat einen Antrag auf Verlängerung der
Preisgenehmigung für Haushaltskunden gestellt, weil
bereits damals 105 von 132 Stromversorgern in NRW
Preiserhöhungen beantragt hatten. Leider hatte die
Mehrheit der Bundesländer nicht die gleiche Weitsicht
wie wir."
Auch der
wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Lutz
Lienenkämper, sagte, die angekündigten
Preiserhöhungen seien "aus Sicht der
Verbraucherinnen und Verbraucher ein harter
Schlag". Den Vorwurf der SPD, die Landesregierung
habe durch die Reform der Gemeindeordnung die
Energie-Aktivitäten der Stadtwerke eingeschränkt, wies
der CDU-Wirtschaftspolitiker zurück: "Explizit
wollen wir die Stadtwerke als Akteure auf dem
Energiemarkt. Es gibt durch die neue Gemeindeordnung
keine Einschränkungen von Kooperationen von
Stadtwerken."
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