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Presseinfo
vom 27.11.2007
Christian Weisbrich
Tagung der
wirtschaftspolitischen Sprecher in Bremen: Gesetze nur
noch befristet verabschieden
Auf der Tagung der
wirtschaftspolitischen Sprecher der
CDU/CSU-Landtagsfraktionen am 26. November 2007 in
Bremen standen die aktuellen Vorwürfe von
Strompreismanipulationen durch die Energiekonzerne, die
Bahnprivatisierung sowie der zu erwartende
Ingenieurmangel im Mittelpunkt der Diskussion.
Zu den vermuteten
Manipulationen der Strompreise erklärt der
stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion,
Christian Weisbrich: "Die extrem hohen Gewinne der
Energiekonzerne entstehen vorwiegend auf der
Erzeugerseite. Im Hinblick auf die vermuteten
Manipulationen an der Leipziger Strombörse ist es
dringend notwendig, neue Wettbewerber in den Markt zu
bringen. Dies kann auch durch den Ausbau der
Grenzkuppelstellen und somit eine weitere
Internationalisierung der Märkte geschehen. Auch das
Instrumentarium zur Regulierung des Netzbereiches muss
weiter ausgeweitet werden. Eine funktionierende
Regulierung wird zumindest die aktuelle Preisentwicklung
eindämmen können. Wenn diese Maßnahmen nicht greifen,
muss auch über eine Trennung von Netz und Erzeugung
nachgedacht werden - eine Zerschlagung der
Energiekonzerne kann aber nur das letzte Mittel
sein."
Der wachsende Mangel
von Fachkräften in technischen Berufen wird vor allem
durch eine stärkere Einbeziehung von älteren
Arbeitnehmern und zunehmende Qualifizierungsmaßnahmen
der Unternehmen zu lösen sein. Weisbrich: "Bereits
jetzt zeigt sich, dass der Fachkräftemangel vor allem
in technischen Berufen zu tatsächlichen
Wachstumseinbußen in unserer Volkswirtschaft führt.
Neben der Qualifizierung von jungen Menschen in diesem
Bereich wird die Wirtschaft zukünftig auch nicht auf
das Erfahrungswissen von älteren Arbeitnehmern
verzichten können. Auch das in zahlreichen
Bundesländern praktizierte Modell der Berufsakademien
ist hier sehr hilfreich."
Auf Initiative der
wirtschaftspolitischen Sprecherin der CDU-Fraktion
Hamburg, Barbara Ahrons MdHB, wurde einstimmig eine
Resolution zum Bürokratieabbau angenommen. Gesetze
sollen demnach nur noch für einen bestimmten Zeitraum
befristet verabschiedet werden. Schließlich soll eine
Evaluation stattfinden, die die tatsächliche
Zweckmäßigkeit der gesetzlichen Bestimmungen
untersucht. Damit soll ausufernde Bürokratie und
Regelungswut unterbunden werden.
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