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Presseinfo
vom 7.12.2007
Marie-Luise Fasse und Christian Weisbrich
Landesregierung unternimmt
zahlreiche
Maßnahmen für den Klimaschutz
Auf europäischer Ebene sind ehrgeizige
Ziele für den Klimaschutz formuliert worden. "Zum ersten Mal wird es
wirklich ernst bei der Umsetzung der Klimaschutzziele - eine
Herausforderung, die die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen engagiert
annimmt. So hat das Landeskabinett bereits im Februar Konzepte zur
Energieeffizienz, zu erneuerbaren Energien und zur Energieforschung. Wir
müssen die gesamtwirtschaftliche Energieproduktivität deutlich erhöhen
Deshalb unterstützt die Landesregierung den Bau von Kraftwerken als
strategische Investition in das Industrieland Nordrhein-Westfalen. Dabei
sind neue und saubere Technologien das Ziel. Der Wirkungsgrad der
Kraftwerke muss und kann noch weiter wachsen. Würden weltweit alle über
zwanzig Jahre alten fossilen Kraftwerke mit moderner Technik aus
Nordrhein-Westfalen ausgerüstet, könnten jährlich ca. 1,4 Milliarden
Tonnen CO2 - immerhin 5 Prozent der globalen CO2-Emissionen - eingespart
werden", sagte die stellvertretende Vorsitzender der
CDU-Landtagsfraktion, Marie-Luise Fasse. Es gelte, die Forschung und
Entwicklung offensiv voranzubringen, Produktionsprozesse auf den
Prüfstand zu stellen, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln
sowie innovative Verkehrskonzepte zu erarbeiten. Fasse: "Die
Landesregierung hat längst begonnen, sich dem Klimawandel zu stellen und
vielerlei Maßnahmen auf den verschiedensten Ebenen eingeleitet, die
teilweise sogar über EU-Vorgaben hinausgehen."
"Wir sind für Klimaschutz und wir
sind für die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen. In diesem Bemühen
lassen wir uns von niemandem übertreffen." Das betonte Christian
Weisbrich, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion. Das
Wirtschaftsministerium setze sich mit der Kampagne "Mein Haus
spart" massiv für die energetische Sanierung von Wohngebäuden ein
und es wurden im vergangenen Jahr fast 1 Milliarde Euro an KfW-Krediten
für die ökologische Sanierung von rund 62.000 Wohnungen abgerufen, mehr
als dreimal so viel wie 2005. Der CDU- Landtagsabgeordnete: "Die neue
Energie-Agentur NRW entwickelt umfassende Beratungs- und
Optimierungsprogramme für die Wirtschaft um die Energieeffizienz in
Unternehmen zu steigern, weil mit 35% des Brennstoffverbrauchs und 39% des
Stromverbrauchs ein viel zu hoher Energieanteil auf den produzierenden
Sektor entfällt. Zudem setzen wir verstärkt auf den Ausbau der
Kraftwärmekoppelung und bemühen uns intensiv, der Geothermie in NRW zum
Durchbruch zu verhelfen, so dass wir einen Boom bei Biogasanlagen
erleben."
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