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Presseinfo
vom 10.03.2008
Die Gießkanne hat
als Förderprinzip ausgedient
"Das
unkontrollierbare Gießkannen-Prinzip hat nun endlich
ein Ende." So bewertet Christian Weisbrich,
stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion,
das heute vorgestellte umfangreiche Maßnahmenpaket von
Wirtschaftsministerin Thoben im Bereich der
Wirtschaftsförderung Der CDU-Wirtschaftsexperte
verweist darauf, dass es eine Förderpraxis, wie sie die
ehemalige rot-grüne Landesregierung insbesondere für
das Ruhrgebiet gepflegt habe, nicht mehr geben dürfe.
Wie wenig erfolgreich diese Förderpraxis nach der
Gießkanne und mit "Leuchttürmen" gewesen
sei, zeige die Fülle von Altlasten, die zur Zeit
aufgearbeitet werden müssten. Weisbrich: "Wir
gehen verantwortungsbewusst mit den Steuergeldern um und
prüfen genau, wer gefördert wird." So werde als
Kontrollmechanismus eine Fördergrenze von 50.000 Euro
eingeführt, die nur durch ausdrückliche Anordnung der
Wirtschaftsministerin aufgehoben werden könne.
Mit einem 27 Punkte
umfassenden Maßnahmenkatalog solle das Ziel, im
Besonderen kleine und mittelständische Unternehmen,
Handwerksbetriebe, aber auch junge Wissenschaftlerinnen
und Wissenschaftler zu unterstützen, erreicht werden.
Die Förderung von Großunternehmen, wie unter Rot-Grün
üblich, wird eingestellt und nur in Ausnahmefällen
ermöglicht", unterstreicht Weisbrich. Durch einen
zentralen Datenabgleich zwischen den Ministerien solle
außerdem Mehrfachförderung verhindert und eine
Rotation von Beschäftigten in Förderbereichen
gewährleistet werden. Weisbrich hebt hervor, dass die
Aufgabe der verantwortungsbewussten
Wirtschaftsförderung nur dann erreicht sei, wenn das
Geld zielgerichtet an den Stellen ankomme, wo es
tatsächlich gebraucht werde. Weisbrich: "Wir
verhindern Missbrauch und setzen die Mittel der
Bürgerinnen und Bürger im gemeinschaftlichen Sinne
ein."
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