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Düsseldorf,
den 22.10.2008
Lutz Lienenkämper
und Christian Weisbrich
Finanzmarkt NRW:
CDU hat einen klaren Kompass
"Ihr kleines Karo
wird Ihnen in naher Zukunft in den Augen weh tun."
Das bescheinigte der wirtschaftspolitische Sprecher der
CDU-Landtagsfraktion, Lutz Lienenkämper, in der
Unterrichtung des Landtags zur Lage der Wirtschaft und
der Finanzmärkte in NRW der Opposition aus SPD und
Grünen. Das Finanzmarktstabilisierungsgesetz sei
geeignet, das Vertrauen der Bürger, der Wirtschaft und
unter den Banken wieder herzustellen. Die Beteiligung
des Landes NRW an den Verhandlungen bewertete
Lienenkämper als "klug und bedeutsam, auch für
den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen".
Ausdrücklich würdigte der CDU-Wirtschaftsexperte, dass
Wirtschaftsministerin Christa Thoben die Kreditinstitute
zwischen Rhein, Weser und Lippe frühzeitig an einen
Tisch geholt habe mit der positiven Folge für die
Unternehmen im Lande: "Es gibt momentan im Lande
keine Kreditklemme." Die CDU habe in der Krise
deutlich gemacht, dass sie über einen klaren Kompass
verfüge. Lienenkämper: "Die Landesregierung hat
viel getan zur Rückgewinnung verlorenen
Vertrauens."
"Was
Finanzminister Helmut Linssen für Nordrhein-Westfalen
heraus- und hineinverhandelt hat, das ist
großartig", stellte der stellvertretende
Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Christian
Weisbrich, fest. So sei es gelungen, das maximale Risiko
des Landes aus dem Fonds auf 1,6 Milliarden Euro zu
begrenzen. Darüber hinaus beteilige sich der Bund an
Lasten für Sparkassen und öffentliche Versicherungen
mit einem Anteil von 65 Prozent. Und nicht zuletzt
brauche der Bund bei der Rechtsverordnung zu den
Einzelheiten der Abwicklung und Auflösung des Fonds nun
die Zustimmung der Länder, führte Weisbrich einige
für das Land NRW positive Verhandlungsergebnisse aus.
Wenn man in Betracht ziehe, dass 400 Kreditinstitute
ihren Sitz in NRW haben, dass NRW über rund 200
Versicherungen und rund 150 sonstige
Finanzdienstleistungsunternehmen verfüge und allein die
Sparkasse Köln/Bonn rund 5000 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter beschäftige, dann machten diese Zahlen
deutlich, wie wichtig es gewesen sei, wieder Vertrauen
in die Finanzmärkte zu bringen. Weisbrich:
"Kapitalismus, dem die Leitplanken fehlen,
funktioniert ebenso wenig wie Sozialismus. Die soziale
Marktwirtschaft ist der Ordnungsrahmen, der Freiheit und
Verantwortung zusammen führt."
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