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Düsseldorf,
den 20.8.2008
Christian Weisbrich:
Energiepolitik: Das Öl ist
gewechselt, der alte Motor bleibt
"In Sachen
Energiepolitik lässt auch ein Ölwechsel die SPD nicht runder laufen. Im
Gegenteil: Was Frau Kraft hierzu heute in ihrem Pressegespräch unter dem
Titel `Ölwechsel´ vorgetragen hat ist so dünn (-flüssig), dass der
Motor bald einen Kolbenfresser erleiden wird." Das betont der
stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Christian Weisbrich.
Die SPD habe kein Konzept gegen die große Herausforderung auf dem Feld
der Energiepolitik. Vielmehr trage sie noch zur Verknappung der Ressourcen
bei, indem SPD-Bundesumweltminister Gabriel eine Verlängerung der
Laufzeiten für Atomkraftwerke ablehne. Weisbrich: "Das treibt die
Preise. Wenn Frau Kraft tatsächlich an verbraucherfreundlichen
Energiepreisen gelegen ist, dann sollte sie ihren SPD-Präsidiumskollegen
zum Umdenken bewegen." Bezeichnend sei auch, dass die SPD im Rahmen
des "Ölwechsels" kein Wort über den CO2-Ausstoß
verliere. Weisbrich: "Das zeigt, wie altbacken die
Politikvorstellungen der SPD im Düsseldorfer Landtag bis heute geblieben
sind: 20, 20, 20 - also 20 Prozent Energiereduzierung, 20 Prozent
Reduzierung des CO2-Ausstoßes bis 2020 - all das ist an der
SPD bisher vorbei gegangen. Mit dieser SPD der Frau Kraft ist kein Staat
zu machen. Das Öl ist gewechselt, aber der alte Motor bleibt."
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